Blickverhalten

Genieße den Augenblick! Aber was haben die verschiedenen Augenkontakte wirklich zu sagen? Es ist nicht egal wie man schaut. Sogar schon kleine Veränderungen am Blick können gleich völlig verschieden oder auch falsch ankommen.

Hier wird euch ein Einblick in sechs verschiedene Augenblicke geboten;

 

  1. Der Blick von oben

Blick nach oben

Bei den meisten Blickkontakten nimmt die Kopfstellung eine erhebliche Rolle ein. Bei dem Blick von oben nimmt durch die überhöhte Stellung des Kopfs, das Kinn eine aggressiv wirkende Stellung ein. Es wirkt so, als schaue man auf den anderen von oben herab und erhöht sich dadurch selbst, macht sich wichtiger und den Anderen unwichtiger. Der Blick von oben kann ein hohes Maß an Kontrolle und Macht ausüben.

 

  1. Der gesenkte Blick

gesenkte Blick

Diese Blickart steht für Unterwürfigkeit, Untergebenheit oder auch Schuldeingeständniss. Früher war es den Untergebenen untersagt, dem Kaiser oder dem Machthaber anzuschauen, da man es nicht würdig war. Der gesenkte Blick ist ein Zeichen für Tiefstatus.

 

  1. Der Blick von unten

Blick von unten 

Hier spielt die gesenkte Kopfhaltung eine wichtige Rolle, da man trotz ‚hanging-head’ den Blickkontakt aufrecht erhält. Man kommuniziert auch Schwäche oder Unterwerfung.

 

  1. Der Blick von der Seite

 Blick von Seite 1Blick von Seite 2

 Dieser Blickkontakt lässt sich nicht eindeutig einordnen. Man kann darunter einen schmeichelnden Blick erkennen aber sich andererseits auch in die Zuhörer Position versetzen, da man dem Anderen ein ‚Ohr leiht’.

 

  1. Der Blick nach Innen / ‚Narrenkastl’

Blick nach innnen

Obwohl der Gesprächspartner einen anschaut, schaut er bestimmt nirgends hin, sondern eher mit seiner seelischen Vorstellung oder Tagtraum verwickelt. Das sogenannte Narrenkastl kann sehr lange dauern und in eine Art Trance versetzen.

Andererseits kann er aber auch sehr kurz sein, wenn ein Redner/Rednerin kurz nach innen abschweift, also würde er/sie etwas aus der Gedankenwelt ablesen.

 

  1. Der direkte Blick

der direkte Blick

Der direkte Blick schafft Präsenz und zeigt Höflichkeit. Die Aufmerksamkeit beim Zuhörer ist maximal wenn ich dem Blickkontakt zugewandt bin. Zudem zeigt man durch den direkten Blick Interesse.

Fester Blickkontakt kann auch übertrieben werden und dadurch drohend oder manipulierend werden.

Es kommt immer auf die Länge und Intensität des Blickkontaktes an. Ein gesunder Blickkontakt hat bis zu einem Lidschlag die Dauer von höchstens 2 Sekunden. Dauern diese länger, signalisieren sie Spannung.

 

Geschrieben von Marlene Lackner

Bildquelle: http://augenklinik.uniklinikum-leipzig.de/Foto-Internet/wiefoto.html

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